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Sprache — (m)eine Leidenschaft


Es fällt mir ehrlicherweise schwer, über mich selbst zu schreiben. Hätten Sie ein paar Daten für mich, ich würde Ihre Geschichte aufs Papier bringen. Aber meine eigene ...?
Vielleicht nur kurz, dass Sprechen, Lesen und Schreiben mir dankenswerter Weise in die 1964er-Wiege gelegt worden sind — aus der sie wirklich recht schnell ihren Weg gefunden haben. Mein Glück. Und es wuchs alles mit. Meine Eltern haben von Anfang an auf gute Sprache und gutes Sprechen geachtet (danke euch!). Natürlich für mich als Jugendliche damals unnötig und nervig,  aber trotzdem mit nachhaltigem Lerneffekt:  "Brauchen" ohne "zu" war und ist zum Beispiel bis heute ein Magendreher für mich — hat aber gruseligerweise Einzug in unsere Alltagsmedien erhalten, sogar in die guten.

In der Schule habe ich Freistunden oder Pausen gerne genutzt, um Geschichten zu schreiben oder zu zeichnen. Im Deutschunterricht selbst fiel ich durch miserable Noten auf. Englisch, Französisch und Italienisch gab es dazu in der Schule, an der VHS und im richtigen Leben. Dafür durfte ich Mathe in der 12. Klasse abwählen — meine Rettung.
Aber für ein Studium der Journalistik reichte mein Numerus Clausus nicht annähernd aus. So fiel die Wahl auf ein Philologie-Studium: Anglistik, Romanistik (Italienisch und Französisch), Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum. Super Wahl, weil geniale Zeit. Und wir hatten einfach die beste Caféte — Grundlage für viele gute Begegnungen.
In London habe ich für meine Magisterarbeit auf den Spuren der Stadt in ihren Romanen die damalige Lady of Crime, P.D.James, zu einem persönlichen und ganz privaten Interview in ihrem Haus kennenlernen dürfen. Very british und aufregend. Das Interview wurde danach in Fachzeitschriften veröffentlicht.

Neben vielen unterschiedlichen Berufserfahrungen hat die Schreiberei immer meinen Focus gebildet. Darunter die vielen lehrreichen und bereichernden — menschlich wie beruflich — Jahre als freie Journalistin bei der Westfälischen Rundschau in Dortmund bis zu deren bitteren Ende. Ein Schlag ins Kontor der Meinungsvielfalt — und in meine persönliche Berufslaufbahn. Zwei Jahre als Redakteurin beim Straßenmagazin "bodo" folgten, eine schöne und spannende, aber leider begrenzte Zeit. Mitgenommmen habe ich daraus viele tolle Menschenbegegnungen und Geschichten, die ich über manche von ihnen schreiben konnte.

Jetzt habe ich mein eigenes kleines Redaktionsbüro rund um die Sprache. Weil es mir Freude macht, mit ihr umzugehen und somit Ihr Know-How und Ihre Vorstellungen in schöne und effektive Texte umzusetzen oder durch Korrektur einfach in einen angenehmen Lesefluss zu bringen — damit Sie Ihr Ziel erreichen.
Lassen Sie uns zusammenkommen!